Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Familienpolitik

Stuttgart (ots) - Natürlich lässt sich der Erfolg von Familienpolitik nicht ausschließlich mit den Mitteln der Bevölkerungsstatistik messen. Eltern- und Kindergeld sind keine Gebärprämien. Die bisherige Familienförderung schlichtweg als "200-Milliarden-Irrtum" zu verdammen, ist zu billig - auch wenn sich solche Vokabeln bei Geldbeträgen dieser Größenordnung eigentlich verbieten. Der Staat muss Verhältnisse schaffen, welche die Entscheidung für ein Baby nicht als Karrierebremse oder Armutsrisiko erscheinen lassen - und das Leben mit Kindern nicht als zweitklassige Existenz in unserer Wohlstandsgesellschaft.

Pressekontakt:

Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 7205-1225
newsroom.stuttgarterzeitung@stz.zgs.de

Das könnte Sie auch interessieren: