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Mitteldeutsche Zeitung: zur Deutschen Bank

Halle (ots) - Aber mehr als eine Atempause verschafft er Vorstandschef John Cryan nicht. Wieder zeigt sich, wie schwankungsanfällig Quartalsergebnisse sind. Dies gilt mehr noch als für andere Konzerne für die Deutsche Bank, die im Umbruch steckt. Ein Trend lässt sich nicht ablesen. Und schon gar nicht befreit sie Cryan von der Aufgabe, ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Noch immer lastet die Vergangenheit schwer auf dem Geldhaus. Wie teuer die Rechtsstreitigkeiten in den USA und Russland am Ende ausfallen werden, ist offen. Die daraus resultierende Unsicherheit belastet die Geschäfte. Kunden zogen Geld ab, weil sie Zweifel haben, dass ihre Euro und Dollar bei der Deutschen Bank noch in guten Händen sind. Dieser Vertrauensverlust kann sich leicht zur Bedrohung für die Frankfurter Gruppe entwickeln. Eine Bank ohne das Vertrauen der Sparer und Geschäftspartner ist ähnlich wacklig wie eine Bank ohne ausreichendes Kapital.

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