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Mitteldeutsche Zeitung: zum Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink

Halle (ots) - Erst die Strafe, dann das Urteil, dann die Anklage und erst am Ende die Frage, ob das Verbrechen überhaupt begangen worden ist. Das ist pervers und totalitär, und doch hätte es sich im Fall Gina-Lisa Lohfink so abgespielt, wenn es nach dem Willen einiger Medien und Politikerinnen von SPD und Grünen gegangen wäre. Lohfink hatte Geschlechtsverkehr mit zwei Männern, die den Sex filmten und die Aufnahmen verbreiteten. Die Männer wurden wegen der Verbreitung belangt, aber Lohfink verlangte auch ihre Verurteilung wegen Vergewaltigung. Von Anfang an waren Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit geboten.

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