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Mitteldeutsche Zeitung: zu Brexit und EU

Halle (ots) - Natürlich ist es richtig, dass die Fehler, die man nur allzu gerne der EU ankreidet, häufig von den Mitgliedsstaaten zu verantworten sind. Weil sie gemeinsame Beschlüsse ausbremsen - und damit das Bild einer Union entstehen lassen, die zu Lösungen nicht fähig ist. Dass in einigen Regionen Europas jeder zweite junge Mensch ohne Job auskommen muss, ist ein Skandal. Es reicht nicht, dazu ehrenhafte Beschlüsse zu fassen und Geld bereit zu stellen, dass niemand abrufen kann. Die Gewissheit, dass die europäischen Mitgliedsstaaten zusammen etwas erreichen können, ist abhandengekommen. Wenn nun die Staats- und Regierungschefs der verbleibenden 27 EU-Staaten dem Ratspräsidenten in die Hand versprochen haben, sie würden in der Union bleiben und an der Einheit weiterarbeiten wollen, bleibt das so lange ein leeres Versprechen, bis tatsächliche Ergebnisse ablesbar sind.

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