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Mitteldeutsche Zeitung: zur Rentenerhöhung

Halle (ots) - Den satten Zuschlag auf ihr Altersgeld haben die Senioren freilich nicht Sigmar Gabriel zu verdanken. Er folgt einer komplizierten Rechenformel. Mit einigen Abschlägen entwickeln sich die Renten ähnlich wie die Bezüge der aktiv Beschäftigten. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Inflation gering, die Löhne klettern - die Altersgelder steigen. Das vier- oder fünfprozentige Plus bringt den Rentnern mehr, als die Lebensleistungsrente je abwerfen wird. Das spricht nicht gegen soziale Reformen. Es zeigt aber, dass eine gute Entwicklung des Arbeitsmarkts und der Löhne die wichtigste Stütze der Sozialsysteme ist. Für Gabriels SPD, die sich gerade wieder auf ihren Markenkern soziale Gerechtigkeit besinnt, könnte das ein lehrreicher Gedanke sein.

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