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Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Vorwahlen

Halle (ots) - Hillary Clinton wäre vielleicht kein Segen für die Europäer, aber zumindest wäre sie eine verlässliche Partnerin. Sie hat als Ministerin unter Obama die US-Außenpolitik geprägt. Deutschland und Europa müssten keine gewaltigen Änderungen befürchten, schon gar keine militärische Alleingänge wie beim letzten republikanischen Präsidenten George W. Bush. Vielleicht würde Clinton die Europäer mehr in die Pflicht nehmen wollen, als es Obama getan hat. Doch das wäre nichts gegen Donald Trump, der noch gar nicht erkennen hat lassen, ob er überhaupt außenpolitische Vorstellungen hat, und wenn, welche das sein könnten. Seine Forderungen nach einem Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und nach einem Einreiseverbot für Muslime in die USA lassen jedenfalls nichts Gutes erwarten.

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