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Mitteldeutsche Zeitung: zu Fluggastrechten

Halle (ots) - Es geht aber nicht allein um Rechtsgrundsätze, sondern auch um die wirtschaftlichen Interessen der europäischen Fluglinien. Sie ziehen alle Register, um die Regierungen zu einer Airline-freundlichen Fluggastrechte-Verordnung zu bewegen, die faktisch fast allen Entschädigungszahlungen die Grundlage entzöge. Nur noch Verspätungen von mindestens fünf Stunden, die nicht auf sicherheitsrelevante Defekte zurück zu führen sind, sollen Ansprüche begründen. Eine solche Regelung wäre ein Witz. Schließlich muss auch die Bahn für große Verspätungen gerade stehen. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, sich für den "Erhalt des bestehenden Schutzniveaus" für Fluggäste stark zu machen. Daran wird sich die Bundesregierung messen lassen müssen.

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