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Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror im Schnellzug Paris-Brüssel

Halle (ots) - Die Erleichterung über das Gelingen der heroischen Intervention vermag jedoch eine wachsende Angst nicht zu überspielen. Der Terror fährt Zug und wir werden immer öfter zu Passagieren der mörderischen Absichten seiner Akteure. Auch wenn die Bahngesellschaften sich nun darum bemühen, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken, weiß man doch, dass es gegen die beliebig variierbaren Angriffsziele solitärer Terrorkommandos keinen verlässlichen Schutz geben kann. Der Angriff auf einen Schnellzug, der zwei Metropolen verbindet, ist eine Attacke auf das Sicherheitsgefühl der modernen Zivilisation. Und doch ist der abgewehrte Anschlag ein wichtiges Signal gegen das resignative Eingeständnis, dem obszönen Todeskult selbst ernannter Gotteskrieger willfährig ausgeliefert zu sein.

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