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Mitteldeutsche Zeitung: zu Polen

Halle (ots) - Nun hat der Präsident zwar nur zeremonielle Aufgaben. Ein tatsächlicher Machtwechsel könnte erst im Herbst nach den Parlamentswahlen bevorstehen. Aber Polens Partner tun gut daran, sich darauf vorzubereiten. Ein Machtwechsel wäre beispielsweise verbunden mit einer Verhärtung der Positionen gegenüber Russland. Polen hatte sich anfangs mit Deutschland und Frankreich für eine politische Lösung im Krieg Russlands gegen die Ukraine stark gemacht. Aber seit fast einem Jahr schon führt das deutsch-französische Tandem die Gespräche mit Moskau allein - darauf bedacht, die Spannungen mit Putin nicht zu verstärken. Die bisherige polnische Regierung lässt es geschehen, was ihr die Kritik der Rechten einträgt. Eine nationalkonservative Regierung dürfte wieder größere Ambitionen geltend machen. Wenn sie nicht einbezogen wird, könnte sie den Drang zu eigenständigen Aktionen verspüren. Duda erklärte bereits, dass er für eine militärische Unterstützung der Ukraine eintritt

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