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Mitteldeutsche Zeitung: zum IS

Halle (ots) - Der IS ist keine Miliz mehr, sondern gleichermaßen eine Armee wie eine Guerillatruppe. Die IS-Kämpfer ziehen sich zurück, wenn sie unter Druck geraten. An anderer Stelle aber tauchen sie dann unvermutet wieder auf. Der Islamische Staat kontrolliert inzwischen ein eigenes Territorium, was ihn fundamental von seiner Mutterorganisation, der Al Qaida unterscheidet und was ihm strategische Stärke verleiht. In diesen Gebieten hat der IS inzwischen staatsähnliche Strukturen etabliert. Und er weiß die modernen Kommunikationsmittel virtuos zu nutzen, um die Muslime von ihrer Islam-Auslegung und -Praxis zu überzeugen. Entscheidend ist, dass man den Feind kennen sowie um seine Herkunft und Motive wissen muss, wenn man ihn wirksam bekämpfen und besiegen will. Und dieses Wissen ist immer noch seltsam dürftig.

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