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Mitteldeutsche Zeitung: zu Rassenkrawallen in den USA

Halle (ots) - Es entlud sich die Wut über eine Polizei, die Schwarze systematisch diskriminiert. In Ferguson erschoss ein Beamter den jungen unbewaffneten Afroamerikaner Michael Brown ohne zwingenden Grund, in Baltimore starb der junge Schwarze Freddie Gray an der Verletzung der Wirbelsäule, die ihm wohl Polizisten bei der Verhaftung zufügten. Diese Vorfälle passen in ein Muster: Übertriebene Polizeigewalt gegen Schwarze grassiert seit langem in den USA. Manche Experten fühlen sich schon an die Rassendiskriminierung der 60er Jahre erinnert. Der gerade aus dem Amt geschiedene Justizminister Eric Holder hat daher zu Recht so viele Ermittlungsverfahren gegen Polizeibehörden eingeleitet wie keiner seiner Vorgänger. Denn nur wenn die Polizisten sowohl besser kontrolliert als auch besser ausgebildet werden, sind sie ihrer Aufgabe gewachsen.

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