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Mitteldeutsche Zeitung: zu Tröglitz

Halle (ots) - Nun sollen auch in Tröglitz Kameras helfen, dass die Asylunterkunft nicht erneut angegriffen wird. Natürlich ist zu wünschen, dass die Abschreckung dort besser funktioniert. Aber aus Merseburg lässt sich lernen, dass Videoüberwachung kein Allheilmittel ist. Man darf sich da nichts vormachen: Kameras bedeuten nicht Sicherheit per se, sie vermitteln eher ein Sicherheitsgefühl: Seht her, der Staat ist präsent, er passt auf. In Tröglitz freilich ist das schon eine Menge. Dort sind viele Menschen nicht erst seit dem Brandanschlag enorm verunsichert. Sie fragen sich, was noch passieren mag. Klar ist aber auch: Hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben. In Tröglitz nicht, und anderswo auch nicht. Kein Landrat, kein Minister kann sie garantieren.

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