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Mitteldeutsche Zeitung: zu Verbraucherschutz bei Finanzprodukten

Halle (ots) - Niemand könnte eine solche Wächterfunktion besser wahrnehmen, als die Verbraucherzentralen, die jedes Jahr viele tausend Beratungsgespräche führen und so als Sensor für Fehlentwicklungen und dubiose Geschäftspraktiken dienen. Solche Fälle werden bisher erst bekannt, wenn viele Verbraucher auf die Nase gefallen sind. Künftig geht es etwas schneller. Eines sollten die Verbraucherschützer aber beachten: 5,6 Millionen Euro vom Staat für die Wächterfunktion sind viel Geld. Wenn dadurch die Unabhängigkeit von der Politik schwände, wäre der Preis zu hoch. Kritik an missratenen, politisch initiierten Finanzprodukten muss möglich bleiben.

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