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Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine

Halle (ots) - Über dem vielen, das noch nötig ist, damit von einem Waffenstillstand, vielleicht irgendwann sogar einmal einem friedensähnlichen Zustand die Rede sein kann, sollten wir den grundsätzlichen Erfolg nicht vergessen: Russlands Präsident Wladimir Putin und Petro Poroschenko, sein Amtskollege aus Kiew, reden miteinander. Was da in Minsk stattgefunden hat, ist der Beginn von Verhandlungen. Viele Runden müssen folgen. Wenn sie ein Ergebnis haben sollen, müssen beide Seiten zu Zugeständnissen bereit sein. Angela Merkel hat darauf hingewiesen: Der Rechtsbruch, durch Deutschland einen Eisernen Vorhang zu ziehen, hat den Kalten Krieg verschärft, aber nicht zum heißen geführt. Ob Petro Poroschenko schon verstanden hat, welche Zumutung diese Aussage für ihn und seine Landsleute bedeutet?

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