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Mitteldeutsche Zeitung: zu ADAC

Halle (ots) - Das sind zwar Schritte in die richtige Richtung für den von Skandalen gebeutelten Automobilclub. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass der ADAC sie nicht freiwillig tut. Er steht unter massivem Druck. Das Münchner Amtsgericht prüft, ob er zu Recht als eingetragener Verein agiert. Die Pannenhilfe ist die wichtigste Aufgabe des ADAC? Doch reicht es aus, Rabatte für Batterien anzubieten, um den Vereinsstatus zu bekräftigen? Wie die Richter das sehen, ist völlig offen. Denn die Pannenhilfe ist eine ganz normale wirtschaftliche Tätigkeit. Der ADAC ist nichts anderes als ein Mobilitätskonzern mit einer breiten Palette von Produkten. Und so sollte er auch künftig behandelt werden, steuerliche Privilegien würden dann wegfallen. Die eigentliche Reform des Autoclubs hat also noch gar nicht begonnen.

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