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Mitteldeutsche Zeitung: zu Euro und Griechenland

Halle (ots) - Nun aber verbreitet die Wahl in Griechenland erneut Angst und Schrecken. Sollte das Linksbündnis Syriza mit Alexis Tsipras an der Spitze die Macht in Athen übernehmen, steckt Merkel in der Klemme. Gibt sie Tsipras' Drängen nach Lockerungen des Spar- und Reformkurses nach, stünde sie blamiert da. Das wäre ein gefundenes Fressen für alle Eurokritiker, die der Union ohnehin zusetzen. Bleibt Merkel hart, bekommt sie den Beifall in der Heimat, aber riskiert den Zerfall der Währungsunion. Die Gefahren von Griechenland für Italien, Spanien und Frankreich sind geringer geworden, existieren aber weiter. Darauf kann Merkel keine Rücksicht nehmen. Sie wird alles vermeiden, was nach Zugeständnissen an die Griechen aussehen könnte.

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