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Mitteldeutsche Zeitung: zu USA und Folter

Halle (ots) - Das war ein systematischer Bruch aller Regeln für den Umgang mit Gefangenen und die Abkehr vom Ideal der Rechtsstaatlichkeit, für das Amerika so gerne steht. Dabei waren die Folterknechte nicht einmal erfolgreich. Die Informationen, die sie bekamen, waren weitgehend wertlos. Es hätte ein Blick ins Geschichtsbuch genügt, um das vorhersagen zu können. Das Quälen von Inhaftierten führt zu irgendwelchen Aussagen, der Wahrheit dient es nicht. Will Obama das Vertrauen der Welt in die USA wiederherstellen, dann muss der Veröffentlichung des Berichts eine intensive Auseinandersetzung folgen. Eine Gelegenheit dazu würde sich schon ergeben, wenn sich die für das Folterprogramm Verantwortlichen vor einem ordentlichen Gericht zu verantworten hätten.

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