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Mitteldeutsche Zeitung: zu Siemens

Halle (ots) - In den USA erlebt das Fracking gerade einen Boom. Das ist das Problem. Schon wie seine Vorgänger schaut Siemens-Chef Joe Kaeser nach dem, was gerade extrem angesagt ist. So etwas gefällt den Anlegern. Doch Experten erwarten, dass schon 2015 das Fördermaximum beim Fracking in Amerika erreicht sein könnte und die Nachfrage nach Kompressoren nachlässt. Zugleich verabschiedet sich Siemens aus dem letzten Konsumgüterbereich: Die Münchner verkaufen ihren 50-Prozent-Anteil am Hausgerätehersteller BSH an den bisherigen Partner. Backöfen und Dunsthauben sind eben nicht so trendy wie Fracking. Bosch aber macht einen klugen Schachzug. Das Hausgerätegeschäft kann langsam, aber stetig wachsen. Und Bosch muss nicht wie Siemens kurzfristig hohe Renditen erwirtschaften - Bosch ist nicht an der Börse notiert.

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