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Mitteldeutsche Zeitung: zu Doping

Halle (ots) - Tatsache ist, dass der Sport des Dopings nicht Herr wird und die Funktionäre einzelner Sportarten bisweilen den Eindruck erwecken, dies auch gar nicht zu wollen. Immer mehr geht es im Sport um Macht, Prestige und Big Business. Die Olympischen Spiele in Sotschi sind dafür ein aktueller Beleg, die geplante Fußball-WM in Katar ist ein weiterer. Es geht beim Doping daher nicht bloß um Vorteile im Wettkampf, sondern um Wirtschaftskriminalität. Wer dopt und gewinnt, kassiert Prämien und Werbeverträge. Der Verlierer geht leer aus. Legt man den Koalitionsvertrag zugrunde, wird es kein Anti-Doping-Gesetz geben, das diesen Namen verdient. Hoffentlich kommt es anders.

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