Alle Storys
Folgen
Keine Story von Mitteldeutsche Zeitung mehr verpassen.

Mitteldeutsche Zeitung

Mitteldeutsche Zeitung: Hochwasserschutz Flut 2013 bleibt in Risikokarten unberücksichtigt

Halle (ots)

Sachsen-Anhalt hat bei der Erstellung aktueller Hochwasserrisiko und -gefahrenkarten die Flutkatastrophe vom Juni 2013 nicht mit einbezogen. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Grund sei der Abgabetermin bei der EU im Dezember 2013, heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine noch unveröffentlichte Anfrage der Grünen im Landtag zum Hochwasser 2013. Die EU verlangt die Ausarbeitung solcher Karten, in denen vor allem Grundstückeigentümer über die Hochwassergefahren informiert werden. Damit könnte man die in den Karten enthaltenen Angaben "im Prinzip vergessen", sagte Grünen-Abgeordneter Dietmar Weihrich. Die Staatskanzlei teilte in der Beantwortung der Anfrage zwar mit, dass eine Berücksichtigung der Flut in einer Aktualisierung an die EU geplant sei. Doch dies wäre laut Vorschrift in sechs Jahre der Fall. Gleichzeitig betont die Landesregierung, dass die bestehenden Überschwemmungsgebiete nach der Juni-Flut neu bewertet und Baugebiete auf ihr Überflutungsrisiko geprüft werden müssten. Seit 1990 wurden in Sachsen-Anhalt 103 Bebauungsgebiete ausgewiesen, die ganz oder teilweise in Flutgebieten liegen.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Mitteldeutsche Zeitung
Weitere Storys: Mitteldeutsche Zeitung
  • 03.02.2014 – 19:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zum EU-Korruptionsbericht

    Halle (ots) - Auf der nach oben offenen Skala politischer Korrektheit mag die Bundesrepublik mit weißer Weste dastehen. Aber das reicht nicht. Deutsche Firmen, die sich um Aufträge in der Nachbarschaft bewerben, machen mehr als oft die Erfahrung, dass nur läuft, was auch gut geschmiert wurde. Wenn es nicht gelingt, die Korruption EU-weit zu bekämpfen, kommt der EU das Vertrauen abhanden, selbst banalste Grundsätze ...

  • 03.02.2014 – 19:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Anzeige in der NSA-Schnüffelaffäre

    Halle (ots) - Ist die Anzeige ähnlich aussichtslos? Nein. Der Unterschied ist, dass sie sich gegen deutsche Behörden und Politiker richtet und die Geschädigten Deutsche sind. In Frankreich, Belgien und Großbritannien führten ähnliche Anzeigen bereits zu Ermittlungen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat nach Klage mehrerer Bürger-rechtsgruppen ...