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Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

Halle (ots) - Der Stellvertreterkrieg um die regionale Hegemonie, den Iran und Saudi-Arabien auf syrischem Boden austragen lassen, wird sich fortsetzen, solange Russland und die USA verschiedene Ziele verfolgen. Russland steht weiterhin zum Assad-Regime. Die USA drängen auf ein Übergangsregime ohne Assad, aber ihnen sind die Bündnispartner in Syrien selbst abhanden gekommen. Sinnlos ist das Treffen von Montreux dennoch nicht. Denn neue Gesprächsfäden werden geknüpft. Die Konferenz hätte sich erst recht gelohnt, wenn Assad einwilligen und internationale Hilfe für die von seinen Truppen eingekesselten Städte zulassen würde.

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