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Mitteldeutsche Zeitung: zu Irland

Halle (ots) - Klar hilft es deutschen Banken, wenn Irland vom deutschen Steuerzahler mitgerettet wird. Auf rund 140 Milliarden Euro werden die Forderungen aus Deutschland an irische Firmen und Banken geschätzt. Es ist nicht das Geld der Banken, wenngleich sie daran mitverdienen. Es ist das Geld der hiesigen Sparer und Lebensversicherer, das in Irland gerettet wird. Die Kritiker einer Rettung führen eine theoretische Diskussion, wenn sie glauben, Banken und Lebensversicherer würden das Geld der Sparer vorsichtiger investieren, wüssten sie, dass sie nicht gerettet würden. Diese Argumentation geht von hocheffizienten Finanzmärkten aus, die es in der Wirklichkeit nicht gibt. Wir sollten vielmehr endlich die Debatte um die Vertiefung der Währungsunion führen, bevor es zu spät ist.

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