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Mitteldeutsche Zeitung: zu Tabaksteuer

Halle (ots) - Nun kommt es nur noch darauf an, dass die Politik die Steuer auch so erhöht, wie ihr Verband sich das vorgestellt hat: Der lose Tabak, Feinschnitt genannt, muss besonders belastet werden. Die Zigarettenhersteller klagen nämlich vehement darüber, dass die (noch) qualmenden Verbraucher von den immer teureren Schachteln auf die günstigeren Do-it-yourself-Beutel umsteigen. Der Steuerbeschluss der Koalition ist also eine doppelt wirtschaftsfreundliche Angelegenheit. Er nutzt besonders energieintensiven Betrieben, etwa in der Aluminiumindustrie. Und er könnte den Tabakproduzenten nutzen, wenn der Anreiz verringert wird, selbst zu drehen. Und die Verbraucher, sprich: Bürger, sind die Dummen? Muss nicht sein. Sie können sich das Qualmen ganz abgewöhnen.

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