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Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror

Halle (ots) - Es kann nicht sein, dass man in Washington eine Reisewarnung für Europa herausgibt und damit nicht zuletzt Deutschland meint, ohne dass man dies in Berlin für notwendig hält. Man muss erwarten dürfen, dass sich die Regierungen hier absprechen. Auch kann es nicht sein, dass der Deutsch-Afghane Ahmad S. im Juli von US-Einheiten festgesetzt wird und Repräsentanten des deutschen Staates erst im Oktober Zugang zu ihm erhalten - also drei Monate später. Das ist ein schlechter Witz. Selbst wenn die Sicherheitsbehörden notgedrungen immer mal wieder im Dunkeln tappen: Darauf, dass diese Behörden mit dem Thema diesseits und jenseits des Atlantik verantwortungsvoll umgehen, haben die Bürger einen echten Anspruch.

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