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Mitteldeutsche Zeitung: zu Rente

Halle (ots) - Der Hinweis, die Rentner erwirtschafteten langfristig die Garantie selbst, weil künftige Steigerungen geringer ausfielen, ist fragwürdig. Der Riesterfaktor, der dem Ausgleich zwischen Alt und Jung dienen sollte, wurde bereits zweimal ausgesetzt, damit die Rentner nicht noch schlechter dastanden. Ausgerechnet vor der Bundestagswahl 2013 ist kaum damit zu rechnen, dass die Bundesregierung geringere Rentensteigerungen als eigentlich möglich durchsetzt. Schließlich sind die Rentner auch Wähler. Wenn das Thema der FDP und Brüderle wirklich wichtig gewesen wäre, hätte sie dies im Koalitionsvertrag verankern müssen. So muss sich kein Rentner um seine aktuellen Bezüge sorgen.

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