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Mitteldeutsche Zeitung: zu FDP/NRW

Halle (ots) - Sicher wird der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel auf Dauer rot-rote Koalitionen nicht ausschließen, aber er wollte sie nicht mit den in den eigenen Reihen gefürchteten NRW-Linken. Genau dazu will Westerwelle die SPD mit seinem Kurs der Gesprächsverweigerung zwingen. Der FDP-Chef denkt offenbar nur an die sechs Landtags-Wahlkämpfe des nächsten Jahres. Mit einer Rechts-Links-Konfrontation hofft er, die bürgerlichen Wähler zu mobilisieren.

Doch diese Hoffnung könnte sich als trügerisch erweisen. Denn eine liberale Partei, die sich faktisch als politischer Pate einer rot-rot-grünen Koalition in NRW erweist, kann nicht andernorts überzeugend vor den Linken warnen. Die FDP wird noch stärker an Glaubwürdigkeit verlieren.

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