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Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke

    Halle (ots) - Im Osten sind die guten Wahlergebnisse trotz des Papiers wohl nicht gefährdet. Hier kann die Partei auf die alten Eliten und die neuen Benachteiligten bauen. Ob man mit dem Entwurf in Nordrhein-Westfalen die Fünf-Prozent-Hürde überspringen kann, ist eine Frage. Mit Blick auf Regierungsbeteiligungen stünde die Linkspartei vor der Alternative, sich vom Grundsatzprogramm in der praktischen Politik meilenweit zu entfernen - oder auf Koalitionen zu verzichten. Sachsen-Anhalts Linksfraktionschef Wulf Gallert spricht mit Recht von der "Angst vorm Regieren". Für die SPD ist der Entwurf ein Geschenk. Sie kann sich als jene linke Volkspartei präsentieren, die das Scheitern der DDR im Blick hat - und die Realität. Manchmal denkt Oskar Lafontaine dochnoch an seine alten Freunde.

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