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Mitteldeutsche Zeitung: zu Arzneimittel-Sparplänen

    Halle (ots) - Röslers Plan enthält einige bemerkenswerte Neuerungen: Preisverhandlungen über patentgeschützte Medikamente hat es bisher in Deutschland ebenso wenig gegeben, wie ausgearbeitete Kosten-Nutzen-Analysen durch das IQWiG. Man müsste sie allerdings in der richtigen Reihenfolge einsetzen: in der genau anderen, die Rösler vorschlägt. Zunächst müsste es eine Kosten-Nutzen-Analyse durch das IQWiG geben, bevor Verhandlungen mit den Herstellern sinnhaft geführt werden könnten. Die vom Minister geforderten Nutzen-Nachweise durch die Pharmahersteller selbst sind als Verhandlungsgrundlage ungeeignet. Man stelle sich vor, ein Auto-Fabrikant hätte vor Markteinführung die Vorzüge seines neuesten Modells "objektiv" nieder zu legen - ein Witz.

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