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Mitteldeutsche Zeitung: zu Arzneimittel-Sparplänen

Halle (ots) - Röslers Plan enthält einige bemerkenswerte Neuerungen: Preisverhandlungen über patentgeschützte Medikamente hat es bisher in Deutschland ebenso wenig gegeben, wie ausgearbeitete Kosten-Nutzen-Analysen durch das IQWiG. Man müsste sie allerdings in der richtigen Reihenfolge einsetzen: in der genau anderen, die Rösler vorschlägt. Zunächst müsste es eine Kosten-Nutzen-Analyse durch das IQWiG geben, bevor Verhandlungen mit den Herstellern sinnhaft geführt werden könnten. Die vom Minister geforderten Nutzen-Nachweise durch die Pharmahersteller selbst sind als Verhandlungsgrundlage ungeeignet. Man stelle sich vor, ein Auto-Fabrikant hätte vor Markteinführung die Vorzüge seines neuesten Modells "objektiv" nieder zu legen - ein Witz. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Jörg Biallas Telefon: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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