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Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke

    Halle (ots) - Von einer echten Einheit ist die Linke derzeit weiter entfernt als im Fusionssommer 2007. Jetzt soll es nach dem Ost-West-Raster auch noch ein Tandem auf dem Posten des Bundesgeschäftsführers geben. Der Streit um den bisherigen Amtsinhaber Dietmar Bartsch hat klar gemacht: Die Linke ist so instabil, dass sie unter Druck rasch in ihre Teile zerfällt.  Die neue Führung ist mit der Feinwaage nach Ost und West, nach Reformern und Fundis austariert. Die Linke verpasst sich ein Konsens-Stützkorsett, weil sie vor allem Halt braucht. Denn die eigentliche Belastungsprobe steht mit der Programmdebatte und den Wahlen in NRW noch bevor. Endet die Debatte im Dauerstreit und die Wahl mit einer Niederlage, wird man sehen, was das Korsett aushält.

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