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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bartsch und Linke

    Halle (ots) - Wollen sie Erfolg, haben die Flügel einander zu ertragen. Aber sie müssen auch ihre Hausaufgaben machen. Ein Programm zu Beispiel. Nicht, weil derlei Papier so wichtig wäre. Doch die gesamtdeutsche Linkspartei braucht den Selbstvergewisserungsprozess einer Programmdebatte, um auszuloten, wie in Zukunft im Innersten zusammen halten soll, was äußerlich so schnell zusammen gewachsen ist. Die Regierungsbeteiligung in Potsdam hat die Partei gezwungen, sich noch etwas genauer mit ihrer Vergangenheit im Osten auseinander zu setzen. Aber für die Regierungsfähigkeit im Bund muss sie auch das Erbe der Westlinken sichten - und einiges aussortieren: den dogmatischen Pazifismus zum Beispiel. Dass ausgerechnet in dieser Kardinalfrage Papst Oskar anderer Meinung ist, macht die Sache nicht einfacher.

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