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Mitteldeutsche Zeitung: zu EU

    Halle (ots) - Wenn Europa nun als reformierte Gemeinschaft das neue Jahrzehnt beginnt, gibt es weit drängendere Probleme als die Frage, wie der neue ständige Ratspräsident denn nun seinen Job ohne Aufgaben ausfüllt. Das griechische Finanzdebakel könnte zu einer Bedrohung für den Euro eskalieren, die Haushaltsdefizite von 16 Staaten laufen aus dem Ruder und die Wirtschaftskrise hinterlässt ein Heer von Arbeitslosen als Flurschaden. Mit dem mageren Ergebnis aus Kopenhagen lässt sich kaum ein neuer ökonomischer Boom für Umwelttechnologie entfachen und außenpolitisch lasten die Ungewissheit über die Zukunft des Iran sowie der matte Nahost-Friedensprozess auf der Union. Dies alles soll eine Gemeinschaft schultern, die über den Prozess, der zum Lissabonner Reformvertrag führte, nicht zusammengewachsen ist, sondern sich eher noch auseinandergelebt hat.

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