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Mitteldeutsche Zeitung: zu Rücktritt Jungs

    Halle (ots) - Jung wird der Kanzlerin wohl dennoch erhalten bleiben - als Hauptfigur eines Untersuchungsausschusses. Doch der ist nun nicht ganz, aber fast: Privatsache eines Ex-Ministers. Karl-Theodor zu Guttenberg schickt sich gerade an, für seine Amtsführung jene Konsequenzen zu ziehen, die im Abschlussbericht eines solchen Ausschusses enthalten zu sein pflegen. Der Fall Jung bestätigt obendrein einen von Merkels Lieblingssätzen: Politik beginnt mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit. Nach dem verhängnisvollen Bombenangriff von Kundus bestand das System Jung aus einem kruden Prinzip Hoffnung: Es sollte besser keine zivilen Opfer geben, also glauben wir so lange es geht, dass es keine gegeben hat. Fataler geht's nicht!

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