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Mitteldeutsche Zeitung: zur Investorenregel bei Fußballklubs

    Halle (ots) - Die 36 Profi-Fußballvereine haben gestern erwartungsgemäß die 50+1-Regel bestätigt. Demnach dürfen Investoren auch zukünftig keine Mehrheit an Klubs halten. Die Entscheidung ist aus mehreren Gründen eine Katastrophe. Zum einen ist sie in der Praxis seit Jahr und Tag aufgeweicht - siehe Werksklubs wie Bayer Leverkusen oder Pseudo-Werksklubs wie Meister (VW) Wolfsburg oder (SAP) Hoffenheim. Zum anderen versperrt sich der deutsche Fußball damit selbst den Weg zu Geldquellen, die ausländischen Konkurrenten längst offenstehen.  Deutschland hat sich gestern für einen Sonderweg entschieden. Es wird - sehenden Auges - der Weg in die internationale Zweitklassigkeit sein.

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