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Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlkampf und TV-Duell

    Halle (ots) - Den Menschen im Land spricht die Doppelabsage Hohn. Man will gewählt werden, verweigert sich aber den Wählerinnen und Wählern, wenn es unangenehm zu werden droht, wie das in einer Sendung mit drei streitlustigen Mitbewerbern zu erwarten ist. Die Demokratie lebt aber gerade von der Möglichkeit der Bürgerinnen und Bürger, sich ein ungeschminktes Bild der zur Wahl stehenden Führungskräfte zu machen. Gewählte Politiker und solche, die gewählt werden wollen, haben sich als Diener des Landes zu begreifen, als Helfer der Bevölkerung, deren Steuern schließlich ihr Einkommen darstellt. Steinmeier immerhin kann man zugute halten, dass er letztlich nur auf Merkels Nein reagiert hat. Sein Argument, der als Ersatz aufgebotene Ministerpräsident Wulff habe als Landespolitiker in einer Bundestagsrunde nichts verloren, ist nachvollziehbar.

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