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Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke und Landtagswahlen

Halle (ots) - Die Linke selbst hat noch einen weiten Weg vor sich, bevor sie im Bund ein seriöser Partner wird. Sie muss sich entradikalisieren. Die Linke ist alles andere als eine homogene Partei. Es gibt sechs teils rivalisierende Strömungen; die radikalste, die Kommunistische Plattform, will eine neue sozialistische Gesellschaft errichten. Und es ist nicht lange her, da wurden auf dem Europaparteitag die gemäßigten André Brie und Sylvia-Yvonne Kaufmann von der Kandidaten-Liste gemobbt, weil sie die EU-Reform nicht vehement ablehnten. Auch hat die Linke immer noch kein Parteiprogramm. Zeit dafür hatte die Oppositionspartei genug. Sie wollte nur verhindern, dass ihr der radikale Rand wegbricht, der für den Expansionskurs gebraucht wurde und auf hanebüchene Positionen besteht - wie der Forderung nach einem Nato-Austritt. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Jörg Biallas Telefon: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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