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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ulla Schmidt

    Halle (ots) - Ulla Schmidt wird endgültig zur Belastung für Frank-Walter Steinmeier und den Wahlkampf der SPD. Wie zu erwarten war, hat Schmidt auch in den Vorjahren ihren Dienstwagen samt Fahrer in den Spanien-Urlaub  mitgenommen - dies allerdings nicht als Privatfahrt versteuert. Rechtlich war dies möglich, klug war es nicht. Unverständlich ist jedoch, dass der SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier Schmidt nicht mit der Frage konfrontiert hat, wie sie in den Vorjahren gehandelt habe. Zu offensichtlich hatte die Ministerin schließlich erst nach Tagen verkündet, dass sie in diesem Jahr die Fahrt nach Spanien und zurück privat versteuern werde. Jetzt hat Steinmeier ein richtiges Problem. Er müsste Schmidt nun aus seinem Team werfen. Aber damit würde er nur dokumentieren, dass er im ersten Anlauf nicht für klare Verhältnisse sorgen konnte.

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