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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bankenverstaatlichung

    Halle (ots) - Allein der Begriff "Verstaatlichung" hätte noch vor einem Jahr weltweit Investoren in die Flucht getrieben. Doch der Tabubruch ist keiner mehr. Gerade in den USA und Großbritannien haben die Regierungen in den letzten sechs Monaten immer wieder Institute ohne viel Federlesen enteignet. Unter dem Beifall der Wirtschaft, die noch größeren Schaden befürchtet, wenn das internationale Finanzsystem eine weitere Mega-Pleite wie bei Lehman Brothers erleben sollte. Es wäre unverantwortlich, Deutschland in ordnungspolitischer Schönheit sterben zu lassen. Zu unterstellen, dass Union oder SPD lustvoll in die Staatswirtschaft marschieren wollten, ist falsch. Die Abwehr von Schaden zum Wohle des Ganzen muss möglich sein.

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