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Mitteldeutsche Zeitung: Landespolitiker zu Nationalakademie der Wissenschaften Wolfgang Böhmer: Politik und Wissenschaft stehen in gemeinsamer Verantwortung

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident, Wolfgang Böhmer (CDU), bekräftigt die Notwendigkeit einer Nationalen Akademie der Wissenschaften. "Politik ist angesichts immer komplizierter werdender Fragen zunehmend auf die Beratung durch die Wissenschaft angewiesen. Insofern gehört Politik-Beratung zu den wichtigen Aufgaben einer Nationalen Akademie", sagte Böhmer der Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). "Politik und Wissenschaft stehen in gemeinsamer Verantwortung." Darüber hinaus sei die Ernennung der in Halle ansässigen Leopoldina zur Nationalakademie "ein herausragendes Ereignis für Sachsen-Anhalt und die gesamte mitteldeutsche Region. Und ein schöner Tag für Halle."

    Die Vize-Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Cornelia Pieper (FDP), sagte der MZ, dass mit der Ernennung der Leopoldina zur Nationalakademie "Deutschland endlich mit renommierten ausländischen Nationalakademien in gleicher Augenhöhe aufgestellt" sei. Uwe Küster, SPD-Mitglied im Bildungs-Ausschuss des Bundestages, begrüßt die Wahl der Leopoldina: "Sie hat ihre Unabhängigkeit auch in DDR-Zeiten bewahrt." Petra Sitte, die für Die Linke im Bildungsausschuss des Bundestages sitzt, sagte der MZ: "Ich finde es sehr schön, dass man sich für eine ostdeutsche Akademie entschieden hat. Ich verspreche mir davon Impulse für die Universität, für die Stadt und die Region Halle und Leipzig."

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