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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ölpreis

    Halle (ots) - Die Bedeutung des Öls als zentraler Produktionsfaktor ist in den Industrieländern jedoch noch so groß, dass die hohen Preise zu Verwerfungen führen könnten. Schon heute ächzen Branchen wie die Logistik, Chemie oder Stahlindustrie. Die Kaufkraft der Verbraucher schwindet wegen der hohen Ölpreise. Eine Rezession ist nicht mehr ausgeschlossen. Um gegenzusteuern darf die Bundesregierung nicht in Aktionismus verfallen und die Steuern senken. Dies würde die Anreize zum Energiesparen senken. Die Politik greift aber auch zu kurz, wenn sie alleine erneuerbare Energien fördert - deren Ausbau dauert Jahrzehnte. Pragmatisches Handeln ist nötig: Wem die Atomkraft zu gefährlich ist, muss auf die ungeliebte Kohle setzen, die in relativ kurzem Zeitraum Kapazitäten erhöhen kann. Daran führt kein Weg vorbei, soll Energie für jeden bezahlbar bleiben.

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