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Mitteldeutsche Zeitung: zu Köhlers Bankenkritik

    Halle (ots) - Die Sätze des Bundespräsidenten verfolgen nicht nur einen finanzpolitischen Zweck. Horst Köhler wirbt damit klar um Unterstützung in den Reihen der SPD und Grünen. Ziemlich genau ein Jahr vor der Bundespräsidentenwahl bereitet er das Feld, um für einen zweiten Anlauf nicht nur für Union und FDP wählbar zu sein. Denn die liberalkonservative Mehrheit, die ihn 2004 gegen die Sozialdemokratin Gesine Schwan ins Amt trug, wird bis dahin aller Voraussicht nach nicht mehr vorhanden sein. Will Köhler Staatsoberhaupt bleiben, muss er aus der überparteilichen Zustimmung in der Bevölkerung Stimmen in der Bundesversammlung machen.

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