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Mitteldeutsche Zeitung: zu Mügeln/Bürgermeister

    Halle (ots) - Deuse macht dabei keine gute Figur. Er beschönigt, wiegelt ab, weiß von nichts. Nichts von Rechtsextremismus in seiner Stadt, nichts davon, dass die "Junge Freiheit", der er jetzt ein Interview gegeben hat, rechtsgerichtet ist. Womöglich weiß er nicht einmal, dass in Mügeln zehn Prozent die NPD gewählt haben. Lassen wir die Ironie. Der Mann wirkt einfach überfordert; ihm Sympathie für rechte Gedanken zu unterstellen, wäre wohl falsch. Doch es ist unerträglich, erleben zu müssen, wie ein FDP-Kommunalpolitiker von einer Peinlichkeit in die andere taumelt. Statt offensiv gegen braunen Ungeist vorzugehen, wird im Rathaus verharmlost. So wächst schleichend Akzeptanz für rechte Parolen.

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