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Lausitzer Rundschau: Zur Inklusion

Cottbus (ots) - Gleichberechtigung ist Grundgesetz. Und Deutschland hat die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen unterschrieben. Daher verstoßen Sachsen und Brandenburg gegen Recht, wenn sie immer noch zu wenige Kinder und Jugendliche mit Handicap statt an Regelschulen in Förderschulen unterrichten lassen. Gemeinsames Lernen, und zwar von der Kita bis zum Abitur, macht Sinn. Junge Menschen werden nicht mehr ausgesondert. Die Inklusion fördert gegenseitigen Respekt und Zuspruch. Außerdem erlangen viele der Schüler gerade an den Förderschulen keinen Abschluss. Das versperrt ihnen Chancen auf selbstbestimmte Zukunft mit eigenem Geld. Es wird gewiss immer Dinge geben, die eine spezielle Schule besser kann. Und nicht jede herkömmliche Bildungsanstalt ist heute so eingerichtet, dass sich Rollstuhlfahrer, Blinde, Gehörlose sicher durch die Klassenräume bewegen können. Entscheidend ist aber, dass dies möglich wird. Ohne zusätzliche finanzielle Anstrengungen klappt das nicht. Da sind Länder und Bund gleichermaßen gefragt.

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