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Lausitzer Rundschau: Was der Weggang von Kapitän Rost für Energie bedeutet
Abschied und Verpflichtung

    Cottbus (ots) - Im verflixten siebten Jahr ist es also passiert: Der langjährige Kapitän Timo Rost und Fußball-Zweitligist Energie Cottbus gehen künftig getrennte Wege. Die Vertragsauflösung ist bereits unterschrieben, am heutigen Montag wird der 31-Jährige in der Halbzeitpause des Spiels gegen Hansa Rostock verabschiedet. Sieben Jahre sind im schnelllebigen Profigeschäft eine lange Zeit. In dieser Zeit haben beide Seiten voneinander profitiert. Gemeinsam mit Ex-Torhüter Tomislav Piplica bildete der Kapitän das Gesicht des Vereins. Mit seiner aufopferungsvollen Spielweise hat sich Rost im wahrsten Sinnes des Wortes einen guten Namen erkämpft. Wie in einer guten Ehe gab es auch Streit. Zum Beispiel, wenn Rost mal wieder mit dem Interesse anderer Clubs kokettierte. Doch nicht jede Ehe wird deshalb gleich geschieden. Im Fall Rost war es eine Trennung mit Ansage. Der Kapitän hat gespürt, dass er im Konzept des neuen Trainers Claus-Dieter Wollitz keine Rolle mehr spielt. Wollitz setzt beim Umbruch auf andere, jüngere Spieler. Das ist sein gutes Recht. Es ist jedoch auch eine Verpflichtung an die neue Generation. Sie muss nachweisen, dass sie kämpferische Vorbilder wie Rost und Mariusz Kukielka ersetzen kann. Das spielerische Potenzial dafür ist mehr denn je vorhanden. Aber echte Leitfiguren müssen die Neuen erst noch werden.

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