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Lausitzer Rundschau: Michael Feichtenbeiner neuer Sportdirektor bei Energie

    Cottbus (ots) - Eines muss man Energie Cottbus lassen: Mit dem 49-jährigen Michael Feichtenbeiner hat der Verein einen echten Überraschungs-Kandidaten als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der gebürtige Stuttgarter war bislang meistens als Regionalliga-Trainer in Süddeutschland tätig. Weggefährten beschreiben ihn als "Klischee-Schwaben": bodenständig, zuverlässig und loyal. Eigenschaften also, die auch hier in der Lausitz gut ankommen. Obwohl er schon über 20.Jahre im Fußball-Geschäft ist, gehört der Name Feichtenbeiner dennoch nicht zu jenen Begriffen aus der Sportwelt, die in Quiz-Shows regelmäßig abgefragt werden. Und wenn, dann höchstens als finale Eine-Million-Euro-Frage. Für Feichtenbeiner muss das kein Nachteil sein. Er kann die Arbeit in Cottbus unbelastet von Vorurteilen beginnen. Sein Wirkungsbereich ist mit der Arbeitsplatzbeschreibung als Sportdirektor klar umrissen. Feichtenbeiner wird anders als der bisherige Manager Steffen Heidrich dem Cheftrainer nicht übergeordnet sein, sondern als Organisator neben ihm wirken. Und genau diese Aufgabe dürfte die größte Herausforderung sein. Denn Feichtenbeiner, der als eher leiser Typ gilt, muss seinen Platz an der Seite des charismatischen Claus-Dieter Wollitz finden. Er muss - bei aller nötigen Harmonie - auch Reibungspunkte schaffen und vor allem die öffentliche Diskussion darüber aushalten. Wenn Feichtenbeiner das schafft, kann er mit seiner langjährigen Trainer-Erfahrung und Sachkompetenz auch als Sportdirektor eine Bereicherung für Energie werden.

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