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Lausitzer Rundschau: Stefan Schumacher sorgt für neuen Doping-Fall im Radsport Ran an den Geldbeutel!

    Cottbus (ots) - Noch ist der Dopingvorwurf gegen Stefan Schumacher ein Verdachtsfall. Doch selbst wenn sich die Anwürfe gegen den WM-Dritten von 2007 als haltlos erweisen sollten - womit niemand ernsthaft rechnet -, hat dieser neue Fall einer mittlerweile fast endlos scheinenden Kette von Skandalen dem Straßen-Profiradsport erneut schwersten Schaden zugefügt. Wie soll es also weitergehen? Schwarze Bildschirme? Olympia-Bann? Entzug der Fördergelder, wie es der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert fordert? Nein. Damit würde Danckert vor allem die Vereine an der Basis treffen, die mit engagierter Arbeit Jugendlichen eine Freizeitbeschäftigung bieten. Allein im Brandenburger Radsportverband sind ein Drittel aller Mitglieder unter 18 Jahre alt. Profis wie Schumacher oder ein Jan Ullrich sind dagegen selbstständige Unternehmer, unabhängig von Fördergeldern, ihre Teams wie Gerolsteiner oder damals T-Mobile Geldvermehrungsmaschinen. Mahnende Worte gab es genug. In Zukunft müssen überführte Sportler und ihre Hintermänner neben konsequenten Sperren am Geldbeutel gepackt werden: mit hohen Bußgeldern. Erste halbherzige Versuche des Weltradsportverbandes hat es gegeben. Die Glaubwürdigkeit in eine verdorbene Sportart lässt sich so zwar nicht zurückkaufen, aber vielleicht der Weg in eine saubere Radsportzukunft ebnen.

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