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Lausitzer Rundschau: Berliner Volksbegehren zum Religionsunterricht gestartet Signalwirkung

    Cottbus (ots) - Es könnte Signalwirkung haben. Gestern begann die Bürgerinitiative "Pro Reli" in Berlin damit, Unterschriften für die Einrichtung eines Wahlpflichtbereichs Religion zu sammeln. 170 000 Menschen müssen bis zum Januar ihren Namen dafür hergeben, dass die Schüler in der Hauptstadt zwischen Religionsunterricht und Ethik wählen können. Das ist viel. Aber mit den Kirchen, der CDU, der FDP, muslimischen und jüdischen Dachorganisationen stehen starke gesellschaftliche Kräfte hinter dem Aktionsbündnis. Sollte es Erfolg haben, wäre es ein klares Zeichen gegen die zuweilen offen kirchenfeindliche Politik des rot-roten Senats, der die Forderungen der Kirchen nach einem Wahlpflichtfach aus Ethik und Religionsunterricht in den vergangenen Jahren geflissentlich überhört hat. Und es könnte nach Brandenburg ausstrahlen. Denn auch zwischen Uckermark und Lausitz leben gar nicht einmal so wenig kirchlich geprägte Eltern, die es leid sind, dass ihre Kinder erst in der ungeliebten achten oder neunten Stunde den freiwilligen Religionsunterricht der Kirchen besuchen können. Ein erfolgreiches Volksbegehren in Berlin könnte für sie durchaus zum Vorbild werden.

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