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Lausitzer Rundschau: Lausitzer Gastgewerbe geht der Nachwuchs aus Anreize schaffen

    Cottbus (ots) - Eine Branche bekommt ihre Quittung. Für regionale Unzulänglichkeiten. Während das Reiseland Lausitz immer mehr Touristen anlockt, kämpft das für die Branche wichtige Rückgrat Hotel- und Gaststättengewerbe mit fehlendem Fachpersonal. Sogar viele Lehrstellen bleiben unbesetzt. Und das obwohl die Branche ihren Fachleuten beim richtigen Engagement schnelle Aufstiegschancen selbst in exklusiven Häusern bietet. Das können viele ehemalige Lausitzer Lehrlinge bestätigen, die heute in New York oder in London arbeiten. Wer es schafft, geht weg. Das ist angesichts der schlechten Bezahlung in der Lausitz nicht verwunderlich. Schließlich liegt der Tariflohn nur bei 1295 Euro brutto im Monat für eine qualifizierte Fachkraft. Die große Mehrheit der Lausitzer Häuser zahlt nicht einmal das, da sie nicht tarifgebunden ist. Natürlich können sich die Gastwirte und Hoteliers ihr Geld nicht drucken. Die Gewinne hierzulande sind geringer als in etablierten Urlauberregionen der Alpenländer. Aber wer gute Leute braucht, muss auf sie zugehen können und Anreize schaffen. Die müssen nicht immer in eine dickere Lohntüte münden. Wo die Margen klein sind, ist Kreativität gefragt. Das können Vergünstigungen für Angestellte und deren Familien sein oder kostenlose Qualifizierungen. Das kann ausgleichen helfen. Denn bei einem Top-Arbeitsklima lässt sich der eine oder andere Euro weniger in der Tasche besser verschmerzen.

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