Frankfurter Neue Presse: US-Schulden: Die Weltmacht wankt. Leitartikel von Susanne Keeding

Frankfurt am Main (ots) - Die Schuldenkrise schadet Obama weit weniger als die generelle Wirtschaftsschwäche des Landes. Bisher haben die USA noch jede Krise durch neue und mehr Arbeitsplätze überwunden, sich durch einen anziehenden Konsum selbst aus dem Schlamassel gezogen. Derzeit sieht es düster aus. Die Arbeitslosigkeit verharrt auf über neun Prozent, der schlechteste Wert seit 1982. Und es ist keine Lösung in Sicht. Hauskredite platzen noch immer, die Immobilienpreise sinken weiter, die Nachfrage von Haushalten und Unternehmen ist im Keller. Die drohende Zahlungsunfähigkeit wird abgewendet werden, die übrigen Probleme bleiben. Die Weltmacht wankt.

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