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Frankfurter Neue Presse: Der Aufschwung hat viele Väter. Michael Balk über den Wirtschaftsboom.

Frankfurt am Main (ots) - Nach Ansicht der "Wirtschaftsweisen" wird die Volkswirtschaft in diesem Jahr um fast vier (!) Prozent wachsen. Doch ein Selbstläufer ist der fulminante Aufschwung keineswegs. "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel", mahnen die "Weisen". Bereits 2011 dürfte sich das Wachstum nahezu halbieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Herbst der Entscheidungen ausgerufen. Das ist auch bitter nötig, um das Wachstumswunder in einen nachhaltigen Aufschwung zu überführen. Gefahren und Risiken lauern an vielen Ecken: das instabile Finanzsystem, die ungelöste Euro-Krise, die von der Dollarflut ausgehende Gefahr neuer Blasen. Bisher hat ein vom Export beflügelter Aufschwung eingesetzt, getragen vom Nachfrageboom in Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien. Doch diese Entwicklung ist labil. Mit heftigen Rückschlägen muss angesichts ungelöster Währungskonflikte und dem zunehmenden Hang zu protektionistischen Maßnahmen gerechnet werden. Um unseren Wohlstand zu sichern, bedarf es zunächst vor allem einer Stärkung der Binnennachfrage. Das heißt:

   - höhere Löhne mit Augenmaß oder freiwillige Boni - wie bei 
     Siemens und Porsche -, um die Konsumenten bei (Kauf-)Laune zu 
     halten;
   - günstige Arbeitsmarktverhältnisse und Jobs für alle durch 
     Bildung, Bildung, Bildung. 

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