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Frankfurter Neue Presse: Nur ein Hauch von Hoffnung. Sven Weidlich über die Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern.

Frankfurt am Main (ots) - US-Präsident Obama hat großen Druck auf beide Seiten ausgeübt, damit Israelis und Palästinenser wieder direkt miteinander verhandeln. Ob er wirklich daran glaubt, dass sich der jahrzehntealte Konflikt lösen lässt? Und das, wie Obama fordert, in der relativ kurzen Zeit von einem Jahr?

Dieser Zeitrahmen wäre vielleicht realistisch, wenn man an die Ergebnisse früherer Verhandlungen anknüpfte. Stattdessen soll alles von vorn beginnen, wie Netanjahu durchgesetzt hat. Also wird man wieder einmal die wirklich wichtigen Fragen ausklammern, so zum Beispiel, welche Grenzen ein eigener palästinensischer Staat haben und ob beziehungsweise wie Jerusalem geteilt werden soll - die heilige Stadt, die Israelis und Palästinenser für sich reklamieren. Die einzig halbwegs positive Nachricht ist, dass Obama sich mit der Einladung nach Washington in die Pflicht genommen hat. Ein Scheitern der Verhandlungen fiele auf ihn zurück.

Gibt es also doch einen Hauch von Hoffnung? Vielleicht. Mehr aber auch nicht.

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